kritisches Porträt des Kopp-Autoren und AfD-Bundestagsabgeordneten Peter Boehringer

Das Infoportal „Blick nach Rechts“ schreibt über den Kopp-Autoren und AfD-Bundestagsabgeordneten Peter Boehringer:

„Den Haushaltsausschuss soll Peter Boehringer (48) leiten. Seine Biographie liest sich auf den ersten Blick nicht schlecht: kaufmännische Berufsausbildung mit Auszeichnung, bester Absolvent in Baden-Württemberg, Studium an der European Business School sowie in den USA und England, internationale Managementberatung, Unternehmer, Technologieinvestor und Finanzberater, Wirtschaftspublizist, Finanz- und Edelmetall-Experte.

Zweifel an Solidität und Seriosität kommen aber auf, wenn man verfolgt, was genau der „Wirtschaftspublizist“ einst schrieb. Zum Beispiel im September 2015 – ein halbes Jahr nachdem er der AfD beigetreten war. Über eine „irreversible Umvolkung in der BRD“ wetterte er damals und beklagte einen „permanenten Austausch des deutschen Staatsvolks durch zu 98 Prozent illegale Eindringlinge aus weitgehend muslimischen Herkunftsstaaten“. Die „supranationalen Befehlen gehorchende BRD-Führungsclique“, so Boehringer, sei „inzwischen krimineller als die kommunistische der DDR, die ja schon schlimm genug war!“. Das „höchst kriminelle und für unsere Nation suizidale System“ halte scheinbar alle relevanten Machtgremien in seiner „eisernen und kreditgeldfinanzierten Bestechungsfaust“ .

Bundeskanzlerin als „Merkelnutte“ beschimpft
Just am Tage seiner Nominierung berichteten NDR und WDR über Mails aus Boehringers Feder. Mitte Dezember 2015 bezeichnet er demnach einen „so genannten“ CDU-Parteitag als „Klatschviehveranstaltung um eine neue Sportpalastrede der Führerin Merkel“. Ein paar Wochen später beschimpft er die Bundeskanzlerin wegen ihrer Haltung in der Flüchtlingspolitik als „Merkelnutte“. Sigmar Gabriel nannte er „Sigmar Dumpfbacke Gabriel“. Mediale Kritik an seinen Thesen erschien ihm als „System-Journalismus“. In einer anderen Mail brüstete er sich den Recherchen von NDR und WDR zufolge, selbst als Erster im Jahre 2008 gegen ein in München geplantes Islamzentrum agitiert zu haben. Zudem habe er sich wiederholt mit dem Ex-Vorsitzenden der mittlerweile aufgelösten Kleinpartei „Die Freiheit“, Michael Stürzenberger, solidarisch gezeigt.“

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