Kopp gab Geld an Hetzseiten

Die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet darüber das das extrem rechte Magazin Compact und der Kopp-Verlag wohl Geld an Betreiber von Hetzseiten zahlten. Im Artikel heißt es:

„Es sind drei Seiten, die im Internet rechten Hass verbreitet haben – und alle drei stammen nach allem, was Ermittler in den vergangenen Monaten erhärten konnten, mutmaßlich aus der Hand des 35-jährigen Mario R.. Von diesem Donnerstag an muss sich R. in Berlin jedoch nicht etwa wegen Volksverhetzung vor Gericht verantworten, die er gemeinsam mit anderen über die beiden größten deutschen rechten Hassportale „Anonymous.Kollektiv“ und „Anonymousnews.ru“ verbreitet haben soll.
[…] R. soll in einem Onlineshop mit dem sprechenden Namen „Migrantenschreck“ aus Ungarn an deutsche Kunden erlaubnispflichtige Waffen verkauft haben. R. überprüfte nicht, ob die Kunden einen Waffenschein besaßen. Er bot Waffen mit sprechenden Namen feil, darunter der „Antifaschreck“. Zudem pries R. den Waffenbesitz als angebliches Menschenrecht, um sich gegen eine angebliche Bedrohung durch Migranten zu rüsten. Zum Tatvorwurf hat er sich bisher nicht eingelassen.
Nach Informationen von Süddeutscher Zeitung, WDR und NDR hatte R. zumindest zeitweise enge Verbindungen zu maßgeblichen Medien der neuen Rechten in Deutschland. So sind auf einem ungarischen Konto R.s offenbar mehr als 100 000 Euro von zwei der prominentesten deutschen neurechten Verlage eingegangen: Zwischen Januar und Juli 2016 erhielt R. demnach von der Compact-Magazin GmbH, hinter dem der rechte Publizist Jürgen Elsässer und Geschäftsführer Kai Homilius stehen, mehr als 70 000 Euro – für welche Gegenleistung, ist bisher unklar.
[…] Auf demselben Konto gingen offenbar zwischen April 2016 und September 2017 mehr als 40 000 Euro ein. Hinweise auf frühere Unterstützung hatte es auf der Seite Anonymousnews.ru selbst gegeben: Dort wurde zeitweise zu Spenden aufgerufen, weil der Kopp-Verlag seine Förderung zum 31. Juli 2017 eingestellt habe.
Verleger Jochen Kopp bestätigte die Zahlungen an R. Diese seien in einem Partnerprogramm an diesen geflossen. Es handelte sich um Provisionszahlungen. Einen Newsletter R.s habe man nicht inhaltlich geprüft und somit auch nicht finanziert. Nach Hinweisen der Compact-Chefs auf ein schwieriges Geschäftsgebaren R.s habe Kopp den Vertrag im Sommer 2017 gekündigt.“

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Mal wieder Kopp-Autor bei der AfD als Referent

Am 9. November 2018 referierte Stefan Schubert für die AfD-Städteregion Aachen.

Der Ex-Polizist Stefan Schubert hat im Kopp-Verlag die Bücher „Die Destabilisierung Deutschland“ (2018) und „No-Go-Areas. Wie der Staat vor der Ausländer-kriminalität kapituliert“ (2017) veröffentlicht.

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Ein aussagekräftiger Werbetext im Kopp-Katalog

In einem der monatlich erscheinenden Kopp-Kataloge aus diese Jahr heißt es zum Buch „Das Ende der Herrlichkeit“ von Markus Gärtner:

„Deutschland wird von einer ideologisch verbissenen und moralisch verwahrlosten Elite ganz bewusst gegen die Wand gefahren. Überall herrschen politische Arroganz,
Staatsversagen und Gleichgültigkeit. In den vergangenen Jahrzehnten gab es keine Zeit, in der »Volksvertreter« und Massenmedien so herablassend und verächtlich mit ihren Wählern und Bürgern umgegangen sind wie heute. Die Menschen sind es satt, ständig bevormundet zu werden Doch immer mehr Menschen reißt die Hutschnur. Überall regt sich Widerstand: Die Bürger begehren auf gegen Angela Merkel, Frühsexualisierung, hohe Mietpreise, Zensur, Bevormundung, Migrantenkriminalität, Parteienwillkür, Steuergeldverschwendung und Islamisierung. Es riecht nach Rebellion.“

Das hätten PEGIDA oder Höcke auch nicht anders gesagt.

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Rechte Anti-Merkel-Streitschrift erscheint in Zweitauflage im Kopp-Verlag

Die ursprünglich im Eigenverlag erschienene rechte Anti-Merkel-Streitschrift „Herrschaft des Unrechts“ von Ulrich Vosgerau wurde im Kopp-Verlag neu aufgelegt.

Ulrich Vosgerau aus Köln ist ein Staatsrechtler und Rechtsanwalt, der die Grenzöffnung 2015 für die syrischen Flüchtlinge kritisiert.
Als Referent trat er bereits für die Erasmus-Stiftung der AfD und die neurechte „Bibliothek des Konservatismus“ auf.

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Gegen Flüchtlinge hetzen, aber „Fluchtrucksack“ verkaufen

Im Kopp-Katalog vom August 2018 wird auch ein „komplett ausgestattete[r] Fluchtrucksack“ für schlappe 1.500 Euro angeboten. Das Geschäft mit der Krisenangst zahlt sich offenbar aus.

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Buch von neurechten Professor im Kopp-Verlag erschienen

Dieses Jahr erschien im Kopp-Verlag das Buch „Abschied von Deutschland“ von Jost Bauch.

Jost Bauch aus Euskirchen war Soziologie-Professor in Euskirchen. Er ist seit 2011 Vizepräsident des rechten „Studienzentrum Weikersheim“ und seit 2018 Mitglied des Kuratorium der AfD-nahen Desideramus-Stiftung.
Außerdem ist er Autor in der rechten Wochenzeitung „Junge Freiheit“, dem neurechten Magazin „Sezession“ und in dem extrem rechten Verbandsorgan „Burschenschaftliche Blätter“.

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noch ein rechtes Buch, was im Kopp-Verlag neu aufgelegt wurde

Der Kopp-Verlag scheint weiter die Rechte an rechten und reaktionären Büchern aufzukaufen und relativ preisgünstig neu aufzulegen.
Neuestes neu aufgelegtes Buch ist das Werk „Fälschung, Dichtung und Wahrheit über Hitler & Stalin“.

Verfasser ist der bereits verstorbene Werner Maser (1922-2007). Er forschte zur Geschichte der NSDAP, des „Dritten Reiches“ und insbesondere Adolf Hitlers. Maser diente der Sohn als Infanterie-Offizier im Zweiten Weltkrieg und war wissenschaftlicher Assistent bei dem Nationalbolschewisten Ernst Niekisch in Berlin.
Inhaltlich vertrat er die Präventivkriegs-These, also die These Hitler sei mit seinem Überfall auf die Sowjetunion Stalin nur zuvorgekommen.

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Neuauflage von tendenziell geschichtsrevisionistischen Buch erschien im Kopp-Verlag

Im Jahr 2017 erschien im Kopp-Verlag eine Neuauflage des Buchs „Die Geschichte der Oder-Neiße-Linie. „Westverschiebung“ und „Umsiedlung“ – Kriegsziel der Alliierten oder Postulat polnischer Politik?“ von Michael A. Hartenstein , welches im Original 2006 im Olzog-Verlag erschienen ist.

In einer kritischen Buchbesprechung in der konservativen FAZ vom 6. Januar 2007 heißt es u.a.:

„Vorrangig geht es dem Autor darum, seine Behauptung von der Mitschuld des polnischen Nationalismus an der Entstehung der Grenzlinie zu untermauern. […] Aber schon vor Kriegsbeginn 1939 liebäugelten Anhänger der Piastenzeit unter Diplomaten und Militärs mit territorialen Ausdehnungen nach Ostpreußen und Breslau zur Schaffung eines Groß-Polen. Darin sieht Hartenstein den Beweis, dass der polnische Nationalismus und Stalins Annexion ostpolnischer Gebiete die eigentlichen Urheber der Oder-Neiße-Linie waren und nicht Hitlers Angriff auf Polen oder alliierte Entscheidungen.
[…] Weit hinter bekanntem Wissensstand bewegt sich auch die oberflächlich geratene Wiedergabe der Diskussionen um die Grenzfrage von den fünfziger Jahren bis zur deutschen Einheit 1990. Kein Wort über die Hintergründe des Görlitzer Abkommens von 1950, in dem die DDR die Oder-Neiße-Grenze völkerrechtlich anerkannte.
[…] Im abschließenden Kapitel zeichnet Hartenstein die teils in dieser Zeitung geführte Diskussion über das „Zentrum gegen Vertreibung“ und die Restitution von Eigentum nach. Darin verschärft er seine Botschaft: Schuld an der Vertreibung der Deutschen ist die Grenzziehung, neben der Sowjetunion vom polnischen Nationalismus betrieben. Das unterminiert den nationalen Mythos von Polen als ewiges Opfer zwischen Deutschland und Russland und das nationale Selbstbild vom Volk widerständiger Helden.“

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Neues Buch im Kopp-Verlag erschienen

Im Kopp-Verlag erschien kürzlich das Buch „Die Destabilisierung Deutschlands“ mit dem Untertitel „Der Verlust der inneren und äußeren Sicherheit“.

Autor ist der ehemalige Polizist Stefan Schubert.
Inhaltlich geht es um den islamistischen Attentäter Anis Amri, der angeblich als vom CIA beobachtet wurde, ohne einzugreifen.

In einem Newsletter vom Juli 2018 schreibt der Verlagsinhaber Jochen Kopp:

„Die Neuerscheinung unseres Autors ist sicher eines der brisantesten Sachbücher des Jahres. Ich empfehle sie Ihnen nicht nur wegen der spektakulären Enthüllungen rund um den Terroranschlag am Berliner Breitscheidplatz. Schubert schreibt Klartext: In Deutschland hat sich die Sicherheitslage in nur wenigen Jahren dramatisch zugespitzt. Eine Tatsache, die durch den Nebel der politischen Korrektheit verhüllt werden soll. Schubert schlägt mit der Kraft von Fakten und Argumenten Schneisen in diese Nebelschwaden und sorgt für klare Sicht.“

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Das Geschäft mit der Angst – ein Beispiel

Im aktuellen Kopp-Verlag (Juli 2018) wird ein Buch über Waffen mit den folgenden Worten beworben: „Die letzte Verteidigungslinie: Mehr Waffen, weniger Angst“

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